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[4] Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: Perlensterne (Gastpost)

Heute in drei Wochen sitzen wir alle unterm Weihnachtsbaum, packen Weihnachtsgeschenke aus und freuen uns, wenn unsere Geschenke gut ankommen. Doch bis es so weit ist, quälen wir uns oft mit der Frage, was man seinen Lieben denn dieses Jahr zu Weihnachten schenken soll. Ich hab da was für euch: selbstgemachte Perlensterne.


Aber zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin Marina und blogge bei Marinas Weltüber alles, das mich beschäftigt. In erster Linie sind das Kochen und Backen, Reisen und ich nehmen (neue) Produkte unter die Lupe. Dies ist mein erster Do-It-Yourself-Beitrag, weil ich selber eigentlich keine große Bastlerin bin und mir meistens die Geduld fehlt oder mir mein Perfektionismus im Weg steht. Aber Perlensterne bekomme sogar ich hin.
Perlensterne sind praktische Geschenke. Man braucht gar nicht viel Material und der Arbeitsaufwand ist überschaubar. Und selbst Menschen, die zwei linke Hände haben, können Perlensterne mit ein wenig Übung selber herstellen. Ich weiß, wovon ich rede. Perlensterne gibt es in allen möglichen Farben, Formen, Ausprägungen und Schwierigkeitsgraden. Anleitungen dazu gibt es in Bastelbüchern oder vielleicht auch im Internet. Man braucht in der Regel die entsprechenden Perlen und Draht; Pinzette, Zange, Wäscheklammer und ein kleiner Schraubenzieher können ebenfalls hilfreich sein. Vor zwei Jahren hab ich bereits Perlensterne zu Weihnachten verschenkt und sie kamen bei allen gut an.
Damals hab ich das Material in einem Bastelladen gekauft. Der Vorteil: man konnte die Perlen ansehen, ob die Farbe den Vorstellungen entspricht. Meistens sind die Perlen in solchen Geschäften aber deutlich teurer und häufig auch gar nicht in ausreichender Menge vorhanden. Man muss also oft zweimal vorbeifahren.
Dieses Jahr hab ich im Internet das Material bestellt. Im Durchschnitt haben hier meine Perlen nur noch ein Drittel gekostet, allerdings konnte ich mir nicht sicher sein, dass die Farbe passt. Wenn man genau hinsieht, dann sieht man auch, dass es bei den roten Perlen leichte Farbabweichungen gibt. Außerdem habe ich gemerkt, dass die teureren Perlen von der Qualität her schon hochwertiger sind. Die kleinen Perlen sind manchmal nicht vernünftig getrennt, die Stifte bekommen schnell Risse oder brechen ab. Und das Loch bei den großen weißen Kugeln ist so groß wie der Durchmesser der Stifte. Mir ist es nicht selten passiert, dass der Stift plötzlich in der weißen Perle verschwunden ist.
Ich brauche für einen Stern ungefähr eine Stunde. Mit etwas Übung hat man die Handgriffe raus und man kann den Stern dann auch bald auswendig fädeln. Je nach Stern braucht man 5 oder 6 verschiedene Perlen und Stifte. Außerdem eine Spule Messingdraht.
Für einfache Sterne nimmt man in der Regel 1 m langen Draht plus ein paar Zentimeter. Man muss immer mal damit rechnen, dass man ein Stück abknipsen muss und am Ende soll ja auch noch genügend Draht übrig bleiben, damit man einen Aufhänger zwirbeln kann. Dann kann es auch schon losgehen.
Der Anfang ist gemacht.
Die ersten zwei Zacken sind fertig.
Die Hälfte ist geschafft.
Jetzt müssen nur noch die beiden Drahtenden zusammengeknotet werden.
Und der Stern ist fertig.
War doch ganz einfach oder?
Ich hab mich für die klassischen Farben rot und weiß entschieden, weil das einfach gut zu Weihnachten passt und meistens auch zu jedem Weihnachtsschmuck. Aber natürlich sind eurer Fantasie da keine Grenzen gesetzt. Auch grüne, blaue oder rosa Sterne sind denkbar. Wem Sterne zu langweilig oder zu kitschig sind, der kann sich auch an Engeln, Glocken oder anderen Figuren versuchen. Anleitungen gibt es zu vielen verschiedenen Figuren und Formen.
Tipps und Tricks
  • Habt Geduld. Manchmal sind die Sterne eine Fummelei, aber nach ein wenig Übung hat man den Dreh schnell raus. Also nicht aufgeben.
  •  Achtet darauf, dass ihr den Draht nicht knickt oder unnötig verbiegt. Ansonsten rutschen die Perlen nur schwer über den Draht. Passiert euch das doch, dann könnt ihr den Draht mit dem vorderen Teil eines Schraubenziehers wieder etwas begradigen (funktioniert ähnlich wie wenn ihr Geschenkband mit einer Schere kräuselt).
  • Fixiert das Drahtende, mit dem ihr gerade nicht arbeitet, mit einer Wäscheklammer. Somit verhindert ihr, dass sich das Ende unnötig verbiegt. Außerdem wird so verhindert, dass noch nicht fixierte Perlen vom Draht rutschen.
  • Plant genügend Reserve ein. Gerade die kleinen Perlen rutschen mal aus den Fingern und verschwinden zwischen den Sofaritzen oder unter dem Schrank. Das Material kann auch mal Risse bekommen oder brechen.
  • Nicht zu zaghaft sein. Manchmal muss man schon ordentlich am Draht ziehen. Das kann der Stern in der Regel aber ganz gut ab.
  • Auch wenn eine Zacke mal nicht 100 %-ig akkurat sitzt, ist das kein Problem. Dieses kleine Manko fällt im Gesamtbild nicht mehr auf.

Wenn ihr also für dieses Jahr noch keine Weihnachtsgeschenke habt, dann werdet selber aktiv. Ran an den Draht und Perlensterne fädeln. Ich wünsche euch viel Spaß und ein Frohes Weihnachtsfest. 

1 Comment

  • Reply
    Melissa
    5. Dezember 2014 at 8:49

    Das sieht wirklich schön aus ! Ich liebe selbstgemachte sachen einfach :))
    Liebe Grüße Melissa
    http://away66.blogspot.de

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