Blogger ABC Blogging Tipps

Blogger ABC: J – Julias Best Practice – von der Idee bis zum Beitrag

Aktuell könnt ihr hier auf Floral Heart zwei Beiträge pro Woche lesen, darunter alle zwei Wochen ein neuer Blogger ABC Beitrag. Für die Zukunft möchte ich sogar drei Beiträge pro Woche veröffentlichen, wenn ich es schaffe. Aktuell habe ich mehr als 170 Beiträge hier auf Floral Heart veröffentlicht und dabei jede Menge Erfahrungen sammeln und mir meine eigene Routine erarbeiten können. Deshalb möchte ich heute berichten, wie bei mir der Weg von der Idee bis hin zur Veröffentlichung des Beitrags abläuft.

Ideen, Brainstorming und Recherche

Am Anfang eines Beitrags steht die Idee. Ich habe das große Glück, dass mir meine Ideen immer einfach so aus dem Nichts kommen und ich nicht lange nach einer neuen Beitragsidee suchen muss.

Dieses ständige Ideen finden, ist aber irgendwie auch Fluch und Segen in einem. Ich musste mir echt angewöhnen, die Ideen dann immer direkt aufzuschreiben, denn auch wenn man noch so fest daran glaubt, dass man sich die Idee schon merken wird, verschwindet sie meist doch ganz schnell wieder in den Tiefen des Kurzzeitgedächtnisses. Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer ein kleines Notizheft dabei zu haben und jeden Einfall direkt zu notieren. Das erfordert zwar ein wenig Disziplin, lässt meine Liste an Beitragsideen aber immer länger werden.

Notizhefte_Notizblöcke_Vive MAriaHabe ich mich für ein Thema für den nächsten Beitrag entschieden, geht’s ans Brainstorming. Ich überlege mir, wie und wo ich Bilder machen möchte, ob ich noch etwas für den Beitrag brauche und wie ich ihn aufbauen möchte.

Bei Beiträgen über neue Trends oder Themen, die viele Fakten umfassen, recherchiere ich meist noch ein wenig und schreibe mir ein paar kurze Stichpunkt, um nichts zu vergessen.

Fotografie und Bildbearbeitung

Das Fotografieren nimmt häufig die meiste Zeit in Anspruch. Aber auch hier kommt es ganz darauf an, was fotografiert werden soll. Bei einem Food-Beitrag muss natürlich erst noch gekocht oder gebacken werden. Bei einem Outfit braucht man am besten eine zweite Person zum Fotografieren und muss sich eine tolle Location suchen und bei Produktbildern muss ein hübsches Set aufgebaut werden.

Canon 750D 18-135mm ObjektivWie ich mein Set aufbaue, was ich zur Beleuchtung nutze, mein Equipment und vieles mehr habe ich euch bereits im Blogger ABC F – Fotos gezeigt. Inzwischen fotografiere ich mit der Canon 750D mit dem 18-135mm Objektiv und was soll ich sagen – ich bin verliebt. Die ersten Bilder mit der neuen Kamera waren für die Erdbeerkuchen im Glas. Ich finde man hat direkt einen Qualitätsunterschied gesehen, oder? Inzwischen habe ich mich noch viel besser an die neue Kamera gewöhnt und wir sind ein klasse Team geworden. Blende öffnen und schließen, ISO erhöhen, Fokuspunkt verschieben, das alles geht nun super einfach per Touchscreen und macht mir so deutlich mehr Spaß.

Canon 750D Touch Display_Einstellungen per Touch Display

Einfaches Einstellen der Kamera per Touchscreen

Mit der 750D habe ich nun endlich auch ein schwenkbares Display, was mir beim Videodreh so einiges erleichtert. Aber auch Bilder von mir, wenn ich keine zweite Person hinter der Kamera habe, sind so viel einfacher zu machen. Seit kurzem habe ich mir außerdem die Canon App auf dem Smartphone installiert und das Handy per WLAN mit der Kamera verbunden. So kann ich alle Einstellungen direkt übers Telefon vornehmen und mein Fernauslöser ist nun quasi arbeitslos geworden.

Canon 750D Handy App mit Smartphone steuern

Smartphone als Fernauslöser

Bei Outfitbildern habe ich eigentlich immer jemanden, der mich fotografiert. Draußen mit Kamera und Stativ alleine herumhantieren – das ist mir nichts und meist haben wir zu zweit oder dritt eh noch viel mehr Spaß bei der Sache. Meine Reihe für die Frühlingsoutfits wurde beispielsweise komplett von Hella fotografiert.

Zum Bearbeiten meiner Bilder nutze ich die kostenfreie Software Photocape, die ich euch absolut empfehlen kann. Sie ist super intuitiv zu bedienen und hat mir schon viele Bilder aufgehübscht. Seitdem ich mit der Canon 750D fotografiere, muss ich meine Bilder aber schon viel weniger bearbeiten, da sie meist schon super von der Speicherkarte kommen. Möchte ich euch in einem Beitrag verschiedene Produkte zeigen oder ein Outfit zusammenstellen, erstelle ich eine Collage mit Gimp. In meinem Tutorial Collagen erstellen mit Gimp erfahrt ihr, wie das schnell und einfach funktioniert.

Beitrag verfassen

Sind die Bilder im Kasten und bearbeitet, geht es ans Schreiben des Beitrags. Je nach Thema nimmt dies unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Für die Blogger ABC Beiträge brauche ich mehrere Stunden, während ein Outfit deutlich schneller beschrieben wird. Außerdem hängt die Zeit auch davon ab, was noch alles in den Beitrag soll. Das Erstellen einer Imagemap, Widgets oder das Einfügen von Affiliate Links nimmt natürlich je nach Umfang auch noch mal einiges in Anspruch.

Aktuell schreibe ich einige Beiträge in der S-Bahn. Da ich pro Tag 2 Stunden reine Fahrtzeit habe, ist das eine super Leerlaufzeit, die einfach genutzt werden will. Deshalb habe ich mein Netbook immer dabei und kann so einzelne Zeilen oder auch ganze Beiträge, zum Beispiel zwischen dem Alex und dem Berliner Hauptbahnhof, für euch erstellen.

Mac Book Air_Apple MAcbook Air 13Nachdem der Text getippt ist, füge ich die Bilder ein. Dann schaue ich mir den Beitrag in der Vorschau an und verschiebe meist einzelne Bilder nochmals an andere Stellen, füge Leerzeilen ein oder lösche diese und lege das Beitragsbild fest. Sobald mir der Beitrag in der Vorschau gefällt, werden ihm noch Kategorien, eine Meta-Beschreibung und ein Veröffentlichungsdatum zugeteilt. Dann versuche ich den Beitrag immer noch einmal gegen zu lesen. Beim Tippen schleichen sich immer viele Fehler ein, die man als Autor leider nicht immer erkennt, weil man seinen Text einfach schon zu gut kennt und deshalb gern mal Dinge liest, die gar nicht da stehen. Deshalb hat meine beste Freundin einen Zugang zum Blog und korrigiert meine Texte immer noch mal vor oder nach der Veröffentlichung auf Rechtschreib- bzw. Tippfehler. Dankeschön hierfür an dich!

Social Media – Beitrag promoten

Aber mit dem Schreiben des Beitrags ist die Arbeit rund um den Post noch lange nicht vorbei, denn der Beitrag möchte natürlich auch Leser finden. Das Thema Social Media findet sich bei mir irgendwo zwischen Himmel und Hölle wieder. Ich liebe es mit euch zu kommunizieren, zu diskutieren und eure Meinungen zu meinen Beiträgen zu hören, aber die große Menge an Social Media Kanälen, die man aktuell so zu bearbeiten hat, ist mir manchmal etwas zu groß. Ich kann euch gar nicht sagen, welcher Social Media Kanal mein liebster ist. Manchmal gefällt mir Facebook am Besten, ein paar Tage später ist Instagram mein Favorit und so wechselt sich das Ganze immer wieder ab.

Floral HEart Blog_BEautyblog_Fashionblog_Berlin_instagramAber dennoch gehören all‘ diese Kanäle irgendwie zum Bloggen dazu und so habe ich meinen Weg gefunden, wie ich keinen Social Media Kanal vernachlässige. Ich habe eine große Excel Tabelle, in die ich die Beiträge eintrage, sowie die Kanäle, Seiten, Gruppen und Communities in denen ich meine Beiträge teilen möchte. Nach und nach teile ich die Beiträge dann auf den versciedenen Plattformen und notiere mir, wo ich bereits am Werk war. So ist sichergestellt, dass ich keinen von euch vergesse und jeder von dem neuen Beitrag erfährt.

Zum Social Media Bereich gehören für mich auch eure Kommentare. Da ich keinen Spam oder Hate unter meinen Beiträgen haben möchte, moderiere ich die Kommentare und schalte jeden einzelnen (oder eben doch nicht alle) nach dem Lesen frei. Ich versuche auf so viele Kommetare wie möglich zu antworten. Vor allem, wenn ihr Fragen stellt, könnt ihr immer sicher sein, eine Antwort zu bekommen. Aber auch darüber hinaus versuche ich, auf so viele Kommentare wie möglich zu antworten, auch wenn ich leider nicht alle schaffe.

Das ist also mein Ablauf bei der Erstellung neuer Beiträge. Wie läuft der Prozess bei euch ab? Lasst uns in den Kommentaren austauschen und voneinander profitieren!

Alle bisherigen Beiträge des Blogger ABC’s findet ihr hier:

Blogger ABC Floral Heart_Blog Tipps_Blogging Tipps_Hilfe für Blogger

A – Anfängerfehler beim Bloggen, die du unbedingt vermeiden solltest

B – Blogbilder, welche Kamera ist die Richtige für dich?

C – Collagen erstellen mit Gimp (Tutorial)

D – Design – so gestaltest du einen unverwechselbaren Blogauftritt

E – Excel, Evernote und Co – 77 Tools, die jeder Blogger kennen sollte

F – Fotos für den Blog – Equipment, Setaufbau, Belichtung uvm.

G – Gastblogger-Guide – so schreibst du den perfekten Gastbeitrag

H – Hilfe für Blogger – hier bekommst du Antworten auf deine Fragen

I – Imagemap erstellen mit Gimp (Tutorial)

J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag

16 Comments

  • Reply
    The inspiring life
    15. Mai 2016 at 20:15

    Wieder einmal ein sehr gelungener Beitrag. Die Kamera ist sooo genial, ich will sie haben 🙂

  • Reply
    Marie
    15. Mai 2016 at 21:58

    Kann mich Natalie nur anschließen. Die 750D ist schon ein Schmankerl!
    Nach 5 Jahren bloggen überkommen mich manchmal auch Ideen aus dem Nichts, doch dann meistens nicht für mein Nische 😀 Nicht ganz so ideal…

    Lieben Gruß ♥

  • Reply
    Kerstin
    15. Mai 2016 at 22:37

    Toller Beitrag. Ich hab die 750D auch seit kurzem, ich habe aber das Problem, das alle Fotos total unscharf am Rand werden. Ich bin so gar nicht zufrieden. Und ich weiß überhaupt nicht, woran das liegt, und was ich falsch mache…Blöd. Viele Grüße Kerstin

    • Reply
      Floral Heart
      15. Mai 2016 at 22:50

      Meinst du damit vielleicht die Tiefenschärfe? Das ist ja meist gewollt, das nur ein Punkt so wirklich scharf ist und drum herum alles verschwimmt 🙂

      • Reply
        Kerstin
        15. Mai 2016 at 23:30

        Na ja, so gut kenn ich mich nicht aus, aber wenn ich im M-Modus z. B. ein Gruppe Menschen fotografiere, sind die Leute, die rechts stehen total unscharf und die in der Mitte scharf…das ist mir heut auch wieder passiert, ich habe einen Teller mit Essen fotografiert, rechte Seite total unscharf …

        • Reply
          Floral Heart
          20. Mai 2016 at 11:17

          Dann stell am besten mal bei der Blende eine größere Zahl ein 🙂

  • Reply
    Dani
    16. Mai 2016 at 6:41

    In Sachen Organisation kann ich mir bestimmt noch einiges von Dir abschauen 🙂

  • Reply
    Tamey
    17. Mai 2016 at 11:37

    Ich finde deine Beiträge zum Thema Blogging wirklich total interessant. Ich habe meinen Weg gefunden, wie ich von der Idee zum fertigen Beitrag komme, trotzdem finde ich es interessant zu lesen, wie es bei anderen von Statten geht! Einige Tipps konnte ich mir aber doch rausholen – ich werde mal versuchen, zuerst den Text abzutippen und dann erst die Bilder einzufügen. Bis jetzt habe ich es immer anders rum gemacht 🙂

    Liebe Grüße,
    Tamara | brunettemanners.at

  • Reply
    Alex L
    21. Mai 2016 at 8:35

    Hi,
    bei mir dauert die Fertigstellung eines Blogposts je nach Recherche schon mal bis zu einer Stunde. Fotos nehme ich von Shutterstock.com, eigene Grafiken und zahlreiche Screenshots meinerseits eingesetzten OpenSource CMS.

    Blogartikel-Ideen können bei mir leider nicht auf Knopfdruck entstehen und in letzter Zeit bin ich oft in der Google Search Console und kann euch sagen, falls ihr mal nichts zum Verbloggen habt, lasst euch von den Suchanfragen eurer Blogs etwas inspirieren. Es sind oft coole Suchbegriffe dabei, die man noch nicht so zu Blog gebracht hat und da da könnt ihr auch gerne ansetzen.

    Ansonsten ja, nach einer Stunde ist mein Blogpost durch und ich kann es gegen lesen, alles korrigieren und lasse es online gehen. Dann schaue ich es mir nochmals im Frontend an, gehe fix die Zwischenüberschriften durch und ob dort sich Fehler eingeschlichen haben. Kontrolliere die Linkverweise und wenn es da grünes Licht gibt, dann ist alles bestens.

    Dennoch gibt es diese perfekten Blogger nicht und du bzw. ihr könnt nicht jedem Leser alles recht machen. Das ist halt so und ich tue, was mir möglich ist und wie ich der Sprache mächtig bin.

  • Reply
    Kommentier-Samstag mit Rostockerblogger.de vom 21.05.2016 - RostockerBlogger.de
    21. Mai 2016 at 8:58

    […] Jule seitens Floralheart.de mit Artikel Blogger ABC: J – Julias Best Practice – von der Idee bis zum Beitrag […]

  • Reply
    Miu
    29. Mai 2016 at 10:37

    Sehr interessanter Beitrag und ich finde es immer cool über die Schultern von einer anderen Bloggerin zu schauen und daraus zu lernen! Besonders das mit dem Notizbuch sollte ich mir aneignen – ich schreibe mir meist irgendwelche kleinen Zettelchen und finde sie nie wieder :b

    • Reply
      Floral Heart
      1. Juni 2016 at 20:11

      Ja das Problem mit den Zettelchen kenne ich nur zu gut. Leider verfalle ich immer mal wieder in alte Muster und nutze es dann doch nicht :/

  • Reply
    Tina
    29. Mai 2016 at 15:28

    Hi Julia,
    bei mir läuft es meist umgekehrt. Zuerst mache ich mich an den Text und hinterher überlege ich, welche Bilder ich dann verwenden könnte. Ich habe auch schon mal versucht, erst die Bilder zu nehmen, aber dann fällt mir mitten im Beitrag auf, dass die Bilder nun so gar nicht mehr passen.
    Vielen Dank für all die guten Tipps, die ich schon bei dir entdecken konnte.
    LG Tina

    • Reply
      Floral Heart
      1. Juni 2016 at 20:07

      Das ist ja interessant. Ich habe es auch schon mal andersrum probiert, bin damit aber überhaupt nicht zurecht gekommen. Da hat wohl wirklich jeder so seinen Ablauf 😀

  • Reply
    Blogger ABC: K - Kameramodi im Überblick - Schritt für Schritt in den manuellen Modus - Floral Heart
    31. Mai 2016 at 10:20

    […] J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag […]

  • Reply
    Blogger ABC: L - Linkbuilding für Blogger - Floral Heart
    24. Juli 2016 at 20:55

    […] J – Julias Best Practice: Blogroutine von der Idee bis zum Beitrag […]

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