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Mein Lieblingsplatz

Home is Where the anchor drops

Hast du auch so einen Platz, einen Ort, an dem du dich richtig wohl fühlst? An dem du dich entspannen kannst oder an dem du besonders kreativ bist? An dem du einfach mal runter kommen und den Rest der Welt vergessen kannst? So einen richtigen Lieblingsplatz?Ich möchte dir heute meinen Lieblingsplatz zeigen. Es ist ein Ort, an dem ich meine Kindheit verbrachte und einen Teil meiner Jugend. An dem ich heute nuzr noch ein paar mal im Jahr bin und an dem ich mich trotzdem gut und geborgen fühle. Ein Ort, der immer in meinem Herzen ist.

mit Blick auf See

Mein Lieblingsort ist der See bei meinen Großeltern vor der Haustür. Ich kenne ihn wahrscheinlich schon, seit ich im Bauch meiner Mama war. Meine Familie kommt aus dieser dörflichen Gegend rund um den See. Meine Mama ist schon hier aufgewachsen.

Da wir in Berlin in einer Wohnung gelebt haben, hatten meine Eltern zusätzlich ein Wochenendgrundstück, welches auf der anderen Seite des Sees lag. Fast mein komplettes erstes Lebensjahr habe ich mit meiner Mama hier gelebt. Häufig erzählt mir meine Familie, dass ich fast den ganzen Tag im Kinderwagen lag und die Birkenbäume auf unserem Grundstück beobachtet habe und dabei sehr gut eingeschlafen bin. Wahrscheinlich bin ich deshalb so naturverbunden.

Ausblick See

An diesem See ist vieles passiert. Ich war hier das erste mal mit Schwimmflügelchen baden, ich habe eine Dampferfahrt auf diesem See mitgemacht. Mein Urgroßvater ist mit so einem kleinen Boot, in dem ich jetzt sitze mit mir über den See gefahren, wobei ich dabei im Kinderwagen lag.

Außerdem habe ich in diesem See etwas gemacht, was wohl kaum ein Berliner Kind so macht. Ich habe hier schwimmen gelernt, habe hier mein Seepferdchen bekommen. Es war der Sommer vor meiner Einschulung. Ich hatte bereits zwei Schwimmkurse in Berliner Schwimmhallen hinter mir, die ich beide abgebrochen hatte, weil ich enorme Angst vor Wasser und dem Tauchen hatte und die Schwimmlehrer in Berlin einfach keine Zeit (und Lust) hatten einzeln auf Kinder einzugehen.

In diesem Sommer sollte ich es also lernen. Als wir zum Strandbad fuhren, um mich anzumelden, sagte uns der Bademeister, dass ich das einzige Kind wäre. Also besuchte ich in den nächsten Wochen jeden Morgen um 10 Uhr meinen Schwimmkurs. Teilweise war es wirklich schlimm, denn es war ein kalter Sommer. Dementsprechend kalt war auch das Wasser und es hat in diesen zwei Wochen fast täglich geregnet. Noch dazu sind wir den Weg vom Strandbad immer auf dem Fahrrad durch den Wald gefahren. Rad fahren und Schwimmkurs – nicht gerade easy für so einen kleinen sechsjährigen Wurm. Aber ich habe es geschafft und bin noch bis heute stolz wie Oskar, weil ich mein Seepferdchen nicht in einer Schwimmhalle gemacht habe.

Home is where the anchor drops, sea

Die nächsten Jahre verbrachten wir von März bis Oktober nahezu jedes Wochenende an diesem See. Irgendwann endete diese Routine und nun fahren wir nur noch zu diesem See, um meine Großeltern zu besuchen, die nach wie vor an dem See wohnen. Wahrscheinlich werde ich in ein paar Jahren, wenn ich meine eigene kleine Familie habe, auch wieder öfter in den Garten fahren und viele schöne Tage dort verbringen.

Ich mag es sehr, dass ich diesen See so gut kenne. Ich kenne nahezu jeden Weg und bin auch schon oftmals mit dem Fahrrad eine ganze Runde um den See gefahren, was gute 3 Stunden dauert.

Auch Patrick und ich haben schon mal eine Woche Urlaub am See gemacht. In dieser Zeit waren wir sehr oft baden und sind Tretboot gefahren. Als wir ein mal am Strand waren, habe ich ihm aus Versehen beim herumtollen seinen Tunnel aus dem Ohr gehauen. Ich weiß nicht genau, wie das passiert ist. Zum Glück ist das Ohrläppchen nicht gerissen, aber es hat sehr stark geblutet und Patrick war (verständlicherweise) richtig sauer auf mich und der schöne Strandtag war damit beendet.

Entspannung am See

Die Bilder sind vor ein paar Wochen entstanden, als wir meine Großeltern besucht haben. Wir waren zwar nur ein paar Stunden dort, aber es war einfach soooo entspannend. Ich liebe es am See zu sitzen und einfach nur in die Ferne zu blicken. Das entspannt mich fast so sehr, wie ein Tag am Meer und du weißt, wie sehr ich das Meer liebe und es mein Fernweh stillen kann.

Ich bin nicht die einzige, deren Lieblingsplatz ein See ist. Auch Aileen schrieb gestern darüber, wie schön sie sich an dem See vor ihrer Haustür entspannen kann. Ich bin schon sehr gespannt, welcher der Lieblingsplatz von Flo und den anderen Bloggern sein wird:

19. Juli – Caro tells the world
20. Juli – Nippon diaries

21. Juli – miss declare
22. Juli – Sonnenstrahlenmomente
23. Juli – Lebenskunst
24. Juli – Mademoiselle Moment
26. Juli – Flo Eyeliner
27. Juli – Live every moment
28. Juli – Turnschuhverliebt
29. Juli – Blütenschimmern
30. Juli – the inspiring life
31. Juli – Lady Musja

Welcher ist dein Lieblingsplatz? Wo bist du besonders kreativ oder wo kannst du dich am besten entspannen?

3 Comments

  • Reply
    Aileen
    26. Juli 2015 at 16:00

    hach, wie schön *_* da würde ich mich auch total wohl fühlen, vor allem weil mein Lieblingsplatz ja auch an einem See liegt 🙂 Das kann ich einfach so gut nach vollziehen, die Atmosphäre dort, die Natur, alles ist so beruhigend, entspannend und wunderschön 🙂 Ein toller Beitrag und danke, dass du dabei warst 🙂

    Liebst, Aileen <3

  • Reply
    ulrikeneeb
    30. Juli 2015 at 16:56

    Wow, was für ein wundervolles Fleckchen Erde. Ich bin ja ein totaler Naturmensch und könnte mir gar nicht vorstellen in einer Großstadt zu wohnen. Ich habe zwar einen Garten, aber so ein kleiner See vor der Haustür, das wäre es natürlich.
    Ulrike

  • Reply
    Sylvia
    2. August 2015 at 16:43

    Wirklich sehr hübsch da! 🙂
    Bis auf das Boot wäre das echt auch für mich ein perfekter Ort zum entspannen 🙂

    Liebe Grüße
    Sylvia

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